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Normärker Nachrichten

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1 Normärker Nachrichten am Di Feb 16 2010, 11:39

Phex 1028BF

"Garether allenthalben"
Vom Umzug der Reichsverwaltung nach Elenvina am Großen Fluss"

Beschaulich und ruhig war das Leben einst in der Herzogenstadt am Großen Fluss - doch scheinen diese Zeiten den Eleninern bedenklich lange her. Seit Nordmarkens starker Herzog imIngerimmmond 1027BF zum Reichsregenten gekrönt wurde, ist in Elenvina scheinbar nichts mehr wie zuvor.
Reichskanzlei, Schatzkanzlei und REichsgericht sind mehr schlecht denn recht in Teilen der Herzogenburg Eilenwid-über-den Wassern, einer Pikenierkaserne und mehreren Mietshäusern untergekommen, doch die ebenfalls nach Elenvina übergesiedelten Schreiber, Kanzleibediensteten und wahre Horden von Flüchtlingen bringen die Stadt schier zum Bersten.
Einige der Neuankömmlinge kampieren gar in Zelten außerhalb der Stadt, und in den Gasthäusern ist auch mit Gold und guten Worten kaum mehr ein Bett zu erhalten.
Damit dies kein dauerhafter Zustand werde, befahl Seine Kaiserliche HOheit, ein neues Kanzleiviertel zu planen. Mit den Planungen betraut sind Baumeister Palladiosch Sohn des Vitrufax, der bereits beim Bau der Herzog-Jast-Gorsam-Brücke mitwirkte, und Baumeisterin Selinde Neidenstein. Die standesgemäßen, großzügigen Geböude sollen in den nächsten 6 Götterläufen außerhalb der bisherigen Stadtmauern Elenvinas errichtet werden. Während die ersten Zeichnungen bereits vorliegen, schwelt ein Streit auf der Feste Eileinwid: Es heißt, der Reichserzkanzler Hartuwal vom Großen Fluss und Jorgast von Schleifenröchte, Illuminatus der Lichtei Elenvina, uneins seien über den rechtlichen Status des Viertels. Der Erbprinz fordere, dass das neue Kanzleiviertel auf der Südseite des Großen Flusse, außerhalb der Jurisdiktion der Elenviner Stadtverwaltung, liegen und die Freiheiten einer Reichsstadt genießen solle. Genau dies trachte Horgast, der das Kanzleiviertel östlich der Herzogenstadt wünsche, zu verhindern. Der reichsregent selbst hat sich zu dem Konflikt zwischen seinen beiden wichtigsten Beratern noch nicht geöußert.
Diese Streitigkeiten dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Reichsverwaltung unter Prinz Hartuwal und die Verwaltung der Praios-Kirche unter Seiner Eminenz Pagol Greifax die STrukturen des Reiches vor weiterem Zerfall zu bewahren vermochten. So arbeitet die Reichskanzlei schon fast wieder mit der gewohnten Effizienz, wenn auch zu dem Preis, dass nordmärkische und Reichsangelegenheiten ab und an auch im Verwaltungsprozess nur noch schwer voneinander zu trennen sind.
Das Reichskammergericht ist fast vollständig mit Anträgen der albernischen Fürstin Isora von Elenvina ausgelastet, in denen die Verhängung der Reichsacht über Anhänger der Reichsverräterin INvher ni Bennain gefordert wird. Diesen Anträgen wird üblicherweise stattgegeben, doch die schiere Zahl der Fölle lässt die Bschlussfähigkeit des höchsten Reichsgerichts zusehends erlahmen.
Beim Aufbau der Reichsverwaltung in Elenvina arbeiten Laien und Praios-Geweihte Hand in Hand, was einige Räte aus Gareth und der Reichserzkanlzer durchaus misstrauisch beäugen. Insbesondere Versuche Seiner Eminenz Pagol Greifax, Geweihte seines Vertrauens an Schaltstellen der Reichsverwaltung zu paltzieren, erregen Aufmerksamkeit. Als noch bedenklicher wird die Einmischung des Erleuchteten von Elenvina in die Reichsverwaltung betrachtet.
Es ist schließlich kein Geheimnis, dass der ehrgeizige Beichtvater des Reichsregenten großen einfluss auf diesen hat und nach wie vor das Ziel verfolgt, beide Szepter des Reiches in den Händen Seiner Erhabenen Weisheit Hilberian vom Großen Fluss zu vereinen.

Eine weitere Grupp, die in Elenvina um politischen Einfluss kämpft, sind die Höflinge aus Gareth, die es nach dem Tode Emers und der Zerstörung der Kaiserstadt nach Elenvina verschlagen hat. Nach der ersten bitteren Enttäsuchung über den provinziellen Charakter der Herzogenstadt - die manch einen Höfling bewog, gleich weiter ins Horasreich zu ziehen - üben sich diese Adlige nun in dem , was sie am besten beherrschen: dem Intrigieren zum Macht und Einfluss bei Hofe. Einige dieser Adligen sollen bereits wieder über ebenso gute Kontakte wie dereinst in Gareth verfügen und auf dem granitenen Boden der Eilenwid ebenso wenig ins Schlitter geraten wie auf dem geschliffenen Parkett des Kaiserpalastes. Auch mehrere der gorßen Adelsgeschlechter des Reiches haben die Zeichen der Zeit erkannt und ihre Präsenz in Elenvina verstärkt. So erwarben die Bergelsaums schon während des Reichskongresses 1027BF in Elenvina ein Stadthaus in bester Lage.

Allem Anschein nach ist nur eine Kanzlei unbehelligt vom ganzene Tumult des Umzuges der Reichsverwaltung von Gareth nach Elenvina geblieben: Während andernorts Akten absichtlich verloren und unabsichtlich wieder gefunden werden, um Zuständigkeiten und Posten gestritten sowie püber das Wohl und Wehe ganzer Provinzen entschieden wird, hat die Kanzlei für Scharmützel, Gestech und allerlei Kurzweyl unter der gewissenhafent Reichsrätin Quisira von Kaldenberg still und unbemerkt ihre Arbeit aufgenommen - die nächste große Herzogenturnei im Jahre 1032BF bedarf schließlich frühzeitiger Planung

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