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Koscher Kurier

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1 Koscher Kurier am Di Feb 16 2010, 11:51

Ingerimm 1028BF

"Wer wird neuer Hüter der Flamme?"
Ingerimms GEweihte pilgern nach Angbar zur Feuerbprobe:

Angbar. Fast ein Jahr ist es nun her, dass der Erhabene Hilperton Asgareol sein Leben hingab in der Schlacht um Angbar. Seit dem stetht die Ragroscha, der ERzene Sitz des Patriarchen, leer; denn der Brauch will es, dass ein neuer Hüter der Flamme nur am Tag der Meisterschmiede (21. Ingerimm) bestimmt wird. Dieser Tag steht nun bevor, und während der vergangenen Wochen trafen gast täglich Delegationen der TEmpel und Klöster aus allen 12götlichen Landen in Angbar ein.
Auf einige Gesandtschaften wartete man indessen vergebens - teils in banger Sorge, teils wissend, dass die Tempel von Feindesland umgeben, verlassen oder gar zerstört sind. Aus Khunchom hatte Al´Chadid, "der Eiserne", seine Stellvertreterin geschickt, die als begknadete Klingenschmiedin gilt und sogar zwergischen Meistern (angeblich) um nichts nachsteht. Der ehrwürdige Meister selbst, vom Alter gebeugt, bewirbt sich nicht mehr um das höchste Amt, das Kraft und Stärke erfordert. Diese Eigenschaften scheint Meister Ingban, der Tempelobere von Gratenfels, in hohem Maße zu besitzen. Auch Meister Obernax aus Andergast gilt vielen Gläubigen als würdiger Nachfolger des großen Hilperton.

Wer aber letzlich das Hüteramt bekleiden wird, darüber entscheidet kein Richtspruch aus Menschen- oder Zwergenmund, sonder der Herr INgerimm selbst. Üblicherweise ist es einer der Tempelvorsteher und Äbte, den der Gott erwählt, denn diese ahben sich in langen Jahren als würdige Diener erwiesen und ihr Handwerk zur Meisterschaft gebracht. Dagegen kommt es nur selten vor, dass eine einfache Geweihte - wie vor gut 200 Jahren Ilpetta Ingrasim - sich selbst für würdig genug hält und auch tatsächlich auserwählt wird.
Diejenigen, die sich dem Wahlspruch Ingerimms stellen, begeben sich am ersten Tag des Feuermondes in die Gewölbe unter dem Tempel, wo sie bis zum Fest der Waffenschmiede in strenger Klausur bleiben. In dieser Zeit fertigen sie ein gottgefälliges Meisterstück an, das sie im Rajmen einer prächtigen Feuermesse dem Herrn des Erzes und der Flammen zur Prüfung vorlegen.
Oft fragt man sich, wie in nur drei Wochen die herrlichen Werke entstehen können - doch dies zeichnet eben die von, Ingerimm Begnadeten aus, dass sie solches vermgögen. Aber nur das Werk des Auserwähtlen hält der Feuerprobe stand, die übrigen vergehen in der Glut der ehiligen Esse.

Währen der Zeit des Wartens herrscht in Angbar eine sonderbare Mischung aus Neugier, banger HOffnung und frommer BEgeisterung. Nicht nur die Einheimischen kennen kaum ein anderes Thema, auch die zahlreichen Fremden, die wie jedes Jahrz zur Warenschau angereist sind, fiebern dem gorßen Tag entgegen. Immer wieder machen GErüchte die Rudne: So soll die alanfansiche Meisterin der Esse, Brandula Korten, im Sinn ahben, den Hauptsitz des Kultes in den tiefsten SÜden zu verlegen, wo es einen dem Ingerimm hieligen, Falmmen speienden Berg gibt.
Andere fürchten, dass ein Liebfelder auf der Ragroscha sitzen könnte, der mehr dem neumodischen Manufakturewesen zugetan ist als den altbewährten Handwerkskünsten.

AB116

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